"Es ist sehr schmerzhaft" Darts-Star kämpft mit Problemen

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Da juckt es vielen Sport-Fans in den Fingern, selbst mal mitzumachen, mal mittendrin zu sein, statt nur dabei. Aber: Wer in eine Sportwette einsteigt, sollte sich alles richtig gut überlegen. Denn nicht jeder, der Online-Sportwetten annimmt, hält sich an die gesetzlichen Regeln. Was Sie über Sportwetten wissen müssen, lesen Sie hier. Klicken Sie gern auf einen ausführlichen "Wettanbieter Vergleich". "Während des Turniers rechnen wir mit zusätzlichen Wetteinsätzen von 750 Millionen bis eine Milliarde Euro", sagte Dahms. Umgerechnet würde dies bedeuten, dass jeder Erwachsene hierzulande während des Turniers zwischen 11 und 14,50 Euro einsetzt.

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Das Interesse in Deutschland an Sportwetten ist nach wie vor groß", sagte DSWV-Präsident Mathias Dahms. 2020 hatte man wichtige Ereignisse wie die Fußball-EM aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Als Reaktion haben die Anbieter die Ausgaben für Werbung und Sponsoring 2021 noch einmal deutlich erhöht. Für das laufende Jahr erwarten die Wett-Anbieter durch die WM in Katar (21. November bis 18. * Teilnahme ab 18 Jahren Spielen kann süchtig machen Hilfe unter check-dein-spiel.de Weil der Staat seine Bürger vor Gefahren schützen muss, will er den Anbietern einen möglichst genauen Rahmen vorgeben. So darf hierzulande nicht jeder Wetten anbieten, denn das Geschäft ist in Deutschland mit einem Glücksspielstaatsvertrag streng reglementiert.

Anonymität bei Wetten

Foto: Stuart Franklin / Getty Images, AdmiralBet, BildBet, Tipico, Bwin, bet365 Aber längst nicht alle Anbieter sind legal und seriös. Hier finden Sie Tipps zum sicheren Umgang mit Sportwetten. Liga, Champions League, Europa oder Conference League, die Weltmeisterschaft der UEFA, Darts-Wettbewerbe, Tennis, Radsport wie die Tour de France oder eine der vielen anderen Sportarten – all das beschäftigt die Fans. Wer da gern zuschaut, entgeht auch den Anbietern und Sportwetten-Buchmachern kaum. Sie sponsern Klubs, Ligen und Verbände, Logos von bwin, tipico oder BildBet prangen auf Banden und Trikots, Werbepausen sind quasi dauerhaft belegt. Der Vertrag wird immer wieder nachbearbeitet, bislang zuletzt hat man am 9. Oktober 2020 15 Sportwettenanbietern eine offizielle Erlaubnis erteilt. Mit der Ratifizierung durch den Landtag von Sachsen-Anhalt am 21. April hat der neue Glücksspielstaatsvertrag 2021 die letzte Hürde genommen; am 1. Juli ist er bundesweit in Kraft treten. Er soll Klarheit bringen und den mehr oder weniger unregulierten Zustand beenden, der seit rund 15 Jahren den Graumarkt bis hin zum Schwarzmarkt in Deutschland befördert hat. Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) ist seit seiner Gründung 2014 für eine Grundsatzreform der deutschen Glücksspielregulierung inklusive Online-Casino eingetreten und spricht nun von einer Zäsur. "Die Länder rücken endlich von ihrer überholten Verbotspolitik ab und regulieren die bestehenden Online-Glücksspielmärkte für Sportwetten, virtuelle Automatenspiele und Poker unter strengen Qualitätskriterien", so eine Pressemitteilung. Jeder Anbieter mit Lizenz ist verpflichtet, den verantwortungsvollen Umgang mit Glücksspiel zu fördern. Dazu zählen Maßnahmen zur Selbstkontrolle, etwa das Setzen von Einzahlungslimits auf täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Basis. Alle Buchmacher mit deutscher Lizenz sind an die nationale Spielerdatenbank OASIS angebunden.

Wettanbieter für Fußball Wetten im Überblick

Laut Zahlen des Bundesfinanzministeriums lagen die Gesamtumsätze aber noch immer bei 7,8 Milliarden Euro, das sind gut 16 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Diese Umsätze lassen es auch in der Staatskasse klingeln: Knapp 400 Millionen Euro nimmt der Bund Jahr für Jahr damit ein – daher sind die Sportwetten im Netz durchaus ein wichtiger Faktor. Das verdeutlichen neuere Zahlen: Die Corona-Krise ist für die in Deutschland aktiven Sportwettenanbieter vorbei. Wie der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) mitteilte, lag der Umsatz auf dem hiesigen Markt 2021 bei 9,4 Milliarden Euro und damit 21 Prozent über dem Niveau von 2020 – und leicht über dem bisherigen Rekord von 9,3 Milliarden Euro 2019. "Der Markt hat sich stabilisiert und ist wieder auf einem Niveau wie vor Corona. Das ist ein zentrales Selbstsperrsystem zum Schutz von Spielern und zur Bekämpfung von Glücksspielsucht. Es soll Spielsüchtige vor einem "Abklappern" der Portale schützen. Solche Maßnahmen sind wichtig: Probleme mit dem Glücksspiel kommen besonders häufig unter jungen sportaffinen Männern vor. Sie glauben, Verluste vermeiden zu können, weil sie sich in der Sportart ja auskennen, und unterliegen einer Illusion von Kontrolle. Gerade Wettkampfsportler suchen den Kick von Sportwetten im Internet. In den vergangenen Jahren hat die organisierte Kriminalität mit Spielmanipulation ein neues Betätigungsfeld gefunden. Das Entdeckungsrisiko ist gering, weil länderübergreifende Ermittlungen bei Internetwetten schwierig und Strafen im Vergleich zu anderen Delikten eher gering sind. Kriminelle wetten mit Schwarzgeld, das sie mit dem Gewinn vermehrt und gewaschen haben. Schiedsrichter und Sportler geraten so in Gefahr, zum Betrug verleitet zu werden.

Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz – Zusammenfassung

Eine Sportwette ist viel mehr als nur eine reine Ergebnis-Voraussage. Welcher Stürmer schießt das nächste Tor, wie viele Treffer gibt es in einem Match? Auf solche Details lässt sich etwa beim Fußball Geld setzen. Und der ist in Deutschland nun mal klar die Sportart Nummer 1 – auch wenn es um Wetten geht. Und dabei ist viel Geld im Spiel, obwohl der Markt infolge der Corona-Krise 2020 erst mal eingebrochen ist. Kritiker, wie die Experten der Anti-Korruptionsorganisation Transparency Deutschland, fordern daher, allen Beteiligten wie Spielern, Schiedsrichtern und sonstigen Funktionären zu verbieten, auf die eigene Sportart zu wetten. "Wir konnten immerhin durchsetzen, dass Funktionäre ebenfalls vom Wettverbot betroffen sind", sagt Sylvia Schenk, Leiterin der Abteilung Sport bei Transparency. Auch in der Wissenschaft sind Sportwetten und Glücksspiele höchst umstritten und deswegen Ziel harscher Kritik. COMPUTER BILD befragte Dr. Tobias Hayer, Dipl.-Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Bremen, Postdoc-Researcher der Bremer Fachstelle Glücksspielsucht und seit 20 Jahren in der Glücksspielforschung tätig. COMPUTER BILD: Wo lauern die Gefahren bei Sportwetten?Dr. Tobias Hayer: Ihr Angebot geht mit sozialen Kosten und Kollateralschäden einher, die die Gesellschaft zu tragen hat: Geldwäsche, Spielmanipulation, Begleitkriminalität und Suchtgefahren. Im Bereich des Sportwettens hat sich der Markt gewandelt. Während Wettangeboten wie Toto früher eher geringe Suchtrisiken zugeschrieben wurden, haben die heute verfügbaren Produkte die Spielgeschwindigkeit und damit das Gefährdungspotenzial erhöht. Live-Wetten im Internet ermöglichen Wettabschlüsse auf laufende Sportveranstaltungen und garantieren Entscheidungen über Gewinne und Verluste quasi im Minutentakt. Dr. Tobias Hayer: Ihr Angebot geht mit sozialen Kosten und Kollateralschäden einher, die die Gesellschaft zu tragen hat: Geldwäsche, Spielmanipulation, Begleitkriminalität und Suchtgefahren. COMPUTER BILD: Wie erkennen Nutzer schwarze Schafe? Hayer: Nutzer sollten sich informieren, ob der Anbieter eine Glücksspiel-Konzession in Deutschland besitzt. Auf jeden Fall ist von einer Teilnahme bei hierzulande nicht-lizenzierten Unternehmen abzuraten. Private Glücksspielanbieter pflegen ein Geschäftsmodell der Umsatzmaximierung, indem sie viele Neukunden ansprechen und Vielspieler binden. Spielerschutz und Suchtprävention rücken oft in den Hintergrund. COMPUTER BILD: Was erwarten Sie vom Glücksspielstaatsvertrag?Hayer: Zukünftig werden deutschlandweit alle Formen des Online-Glücksspiels legalisiert. Auf der anderen Seite bin ich sehr skeptisch, ob die ebenfalls verankerten Maßnahmen des Spielerschutzes, die Limitdatei oder ein Früherkennungssystem, tatsächlich ihre volle suchtpräventive Wirkung entfalten können. Der Staatsvertrag bedient in erster Linie die Interessen der Anbieter. Hayer: Zukünftig werden deutschlandweit alle Formen des Online-Glücksspiels legalisiert. Doch woran erkennt man die schwarzen Schafe im Wettgeschäft? Dass etwas nicht stimmt, zeigt sich zum Beispiel daran, dass Anbieter die gesetzlich vorgeschriebene Einzahlungsgrenze von 150 Euro vor der vollständigen Verifizierung ignorieren und Neukunden mit hohen Bonuszahlungen locken, wenn sie höhere Beträge auf ihr Spielkonto einzahlen. Hier ist nicht nur ihr Geld in Gefahr, Spieler können durch aggressive Ansprache auch immer tiefer in eine Suchtspirale gezogen werden. Wer ohne schlechtes Gefühl auf das richtige Ergebnis setzen möchte, orientiert sich am besten an einem bereits lizenzierten Anbieter. Denn der muss alle Regeln einhalten und schon per Gesetz fair agieren. Im Allgemeinen finden Sie Hinweise auf die Lizenz im unteren Bereich der jeweiligen Website oder in den allgemeinen Geschäftsbedingungen. * Teilnahme ab 18 Jahren Spielen kann süchtig machen Hilfe unter check-dein-spiel.de Hier sehen Sie eine Auswahl von Anbietern, die eine Lizenz besitzen. König Fußball: AdmiralBet gehört zur Novo Interactive GmbH, die ihren Sitz in Rellingen bei Hamburg hat. Admiral bietet unter anderem Fußballwetten aus 70 Ländern. Lange Tradition: BildBet gehört zu BetVictor Germany mit Sitz auf Malta. Das 1946 gegründete Mutterunternehmen punktet mit Erfahrung und Tradition. Mit im Kahn: Tipico hat sich auch dank viel Werbung mit Größen wie Oliver Kahn einen Namen gemacht. Das Unternehmen sitzt auf Malta, bietet mehr als 30 Sportarten. Großer Player: Das britische Mutterunternehmen heißt Hillside, bet365 sitzt ebenfalls auf Malta und ist mit 35 Millionen Kunden aus aller Welt einer der größten Anbieter. Die Königlichen: Mit 20 Millionen Kunden gehört das Unternehmen bwin mit Sitz in Gibraltar zu den Großen. Real Madrid und der DFB waren oder sind prominente Werbepartner. Eine komplette Liste, die "White List" der an das OASIS GlüStV angeschlossenen Glücksspielanbieter nach Glücksspielstaatsvertrag finden Sie beim zuständigen Regierungspräsidium Darmstadt.